accellonet. Ausgewählte Projekte.

 

LEITSTELLEN

 

Umbau operative Zentralen Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz und Technisches Hilfswerk, Bonn

 

 

Leistung: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sowie die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) betreiben in einer gemeinsam genutzten Liegenschaft am Standort Provinzialstraße 93 in Bonn folgende Zentralen:

 

  • BBK: Gemeinsames Melde- und Lagezentrum für Bund und Länder (GMLZ) sowie Warnzentrale (WarnZ)
  • THW:  Einsatzzentrale (EZ) Ausweich-Einsatzzentrale (A-EZ) sowie Taktisch-Technische Betriebsstelle Digitalfunk (TTB)

 

 

Das GMLZ und die WarnZ führen im 24/7 Dauer-Schichtbetrieb die gesetzlichen Aufgaben des Bundes im Bevölkerungsschutz durch, und stehen als nationale Kontaktstelle für ca. 20 nationale und internationale Warn-, Melde- und Informations-verfahren zur Verfügung.

Die Zentralen des THW dienen der operativen Führung, Steuerung und Koordination von Zivilschutz- und Katastrophenlagen im In- und Ausland. Die TTB dient dabei der Administration, dem Nutzersupport, der Einsatzunterstützung und der Notrufannahme im Digitalfunk.

Die accellonet GmbH wurde mit der Planung der technischen Erneuerung der Zentralen (Leitstellenmöblierung, IT-, Medien- und Konferenztechnik, Kommunikations- und Funktechnik) inkl. baulicher Umbaumaßnahmen beauftragt (HOAI Leistungsphasen 1-9).

 

 

Feuerwehreinsatzzentrale + Verkehrsleitzentrale Mannheim

 

 

Leistung: Die Stadt Mannheim plant und realisiert an der Neckarauerstraße den Neubau der Feuerwache Mitte. Dieser Neubau soll ab 2017 die bisherige, aus Mitte der 1970er Jahre stammende, Hauptfeuerwache Mitte ersetzen. Die schlüsselfertige Planung, Errichtung, technische Ausstattung und Einrichtung des Neubaus hat die Stadt Mannheim der Hochtief Solutions AG als Totalübernehmer (TÜ) übertragen. Mit der Planung der Einrichtung der Leitstellenräume sowie Planung und Einbau der erforderlichen Leitstellentechnik wurde die Fa. accellonet GmbH beauftragt (Leitstellenplaner).

Der Raum- und Ausstattungsbedarf wurde hierbei für eine bereichsübergreifende integrierte Leitstelle ausgerichtet, so dass ein Ausbau der Leitstelle in zwei Ausbaustufen möglich ist:

 

  • Ausbaustufe-I: Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) mit angegliederter Verkehrsleitzentrale (VLZ) sowie der Option zur Umrüstung auf eine Integrierte Leitstelle (ILS) für die Stadt Mannheim
  • Ausbaustufe II: Bereichsübergreifende Integrierte Leitstelle (BILS) für die Region Rhein-Neckar.


Die accellonet GmbH wurde hierbei mit der Planung der kompletten Leitstellentechnik (IT-, Kommunikations-, Funk- und Medien-Technik) sowie der Leitstellen- und Stabsbereichs-Möblierung beauftragt (HOAI Leistungsphasen 1-9). Im Rahmen der Ausbaustufe-I ist die Inbetriebnahme der neuen Leitstelle im Q1 2017 geplant.

ILtS Koblenz

 

 

Leistung: In Rheinland-Pfalz wurde durch die Landesgesetze über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz sowie über den Rettungsdienst und den Notfall- und Krankentransport die Schaffung von Integrierten Leitstellen (ILtS) festgelegt.

In diesem Zusammenhang wurde die ILtS Koblenz mit Zuständigkeit für die Stadt Koblenz sowie die Landkreise Mayen-Koblenz, Ahrweiler und Cochem-Zell definiert.
Das Zuständigkeitsgebiet umfasst damit ca. 520.000 Einwohner auf einer Fläche von 2.500 km2.


  • „Im Jahr 2011 plante die accellonet GmbH die Zusammenführung der damaligen Leitstelle der Berufsfeuerwehr Koblenz sowie der Rettungsleitstelle des DRK in Mayen zur neuen Integrierten Leitstelle (ILtS). Diese ist seit 2012 für die Notrufabfrage 112 in der Stadt Koblenz und den drei Landkreisen, und damit für den Brand- und Katastrophenschutz sowie den Rettungsdienst und Krankentransport, zuständig.“
  • „Seit 2015 ist die accellonet GmbH mit der Erbringung von Unterstützungs-leistungen im Zuge des Projektes „Projektmanagement und -controlling in den Bereichen Digitalfunk und Rollout der zentralen Abfrage- und Vermittlungstechnik (zAVT) in Rheinland-Pfalz“ beauftragt und hat hierbei als erste Leitstelle die ILtS Koblenz an den BOS Digitalfunk angebunden.“



 

 

Bremen/Bremerhaven

 

 

Leistung: Das Land Bremen betreibt seit 2009 die Realisierung eines kooperativen Leitstellenverbunds von Polizei und Feuerwehr in Bremen und Bremerhaven . Über ein modernes, leistungsfähiges und verschlüsseltes Glasfaser-Ringnetzwerk werden die Polizei-Leitstellen in Bremen und Bremerhaven (BHV), sowie die Feuerwehrleitstelle Bremen und die integrierte Regionalleitstelle in BHV vernetzt und an den BOS Digitalfunk angebunden, in Summe ca. 27 APs in zwei Polizei-Leitstellen und 30 APs in den beiden nichtpolizeilichen Leitstellen.


Das Projekt wurde in mehreren Stufen realisiert und ist heute abgeschlossen, die letzten Abnahmen sind Anfang 2013 erfolgt.

 

Die Stadt Bremerhaven und die Landkreise Cuxhaven (CUX) und Osterholz (OHZ) haben von 2011 bis März 2013 die gemeinsame Integrierte Regional-Leitstelle (IRLS) Unterweser-Elbe errichtet und stufenweise in Betrieb genommen. Die IRLS stellt einen gemeinsamen Leitstellenverbund für die Feuerwehren und Rettungsdienste der drei Gebietskörperschaften dar.
Die accellonet GmbH war mit der Projektsteuerung und Projektplanung zur Umsetzung der IRLS beauftragt.

 

 



 

 

Feuerwehr Neu-Ulm – Kreiseinsatzzentrale des Landkreises und der Stadt Neu-Ulm

 

 

Einrichtung der technischen Ausstattung der Kreiseinsatzzentrale in der Feuerwache in Integration mit der Feuerwehreinsatzzentrale der Feuerwehr Neu-Ulm.

  • Planung und Integration von digitalen und analogen Funkanlagen und der Funk-Alarmierung,
  • Erneuerung der Kommunikationstechnik,
  • Einsatzleitsystem inkl. Netzwerktechnik,
  • Neuausstattung Kurzzeitdokumentation, Integration Langzeitdo-kumentation,
  • Erneuerung von Haus- und Gebäudetechnik,
  • Wachen-Steuerung,
  • Standort-übergreifende Vernetzung zur ILS,
  • Integration Videosystem, ELA, BMA,
  • Integration über alle Gewerke.

 

 

 

 

 

 

 

 

Freistaat Thüringen

 

 

Der Freistaat Thüringen beabsichtigt im Zusammenhang mit einer Kreisgebietsreform die nichtpolizeilichen Leitstellen von jetzt 13 auf 4 bis 6 Leitstellen zu reduzieren.

  • Erarbeitung der notwendigen Inhalte und der Methodik für die Erhebung des Ist-Standes“
  • Begehung, Datenerhebung und Bewertung der Leitstellen (baulich, technisch, personell)
  • Entwicklung von technischen Realisierungsvarianten für die zukünftigen Leitstellen
  • Erarbeitung eines Votums für die Zuständigkeitsbereiche der zukünftigen Leitstellen
  • Erarbeitung eines Votums für die zukünftigen Standorte und die dort notwendigen Not-Ruf-Abfrageplätze unter Beachtung der jeweils gegeben baulichen Voraussetzungen
  • Vergleich vorgeschlagener Varianten auf Basis zu erwartender Invest- und Betriebskosten
  • Präsentation und Diskussion des Konzeptes mit dem Auftraggeber, den Gremien der Städte und Landkreise sowie Vorstellung des Standortkonzeptes im Landtag

 

 

 

 

 

Landratsamt Ilm-Kreis – Erneuerung der Leitstellentechnik der Integrierten Leitstelle Ilm-Kreis

 

 

Erneuerung der Leitstellentechnik

  • Notrufabfrage/Funkabfrage-System
  • Planung und Integration von analogen Funkanlagen und Anbindung der analogen Alarmierung
  • Interimsleitstelle
  • Lang- und Kurzzeitdokumentation
  • Integration von Haus- und Gebäudetechnik
  • Anpassung des bestehenden Leitstellenmobiliars
  • Projektsteuerung zur Integration über alle Gewerken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Digitale Alarmierung für die Stadt Pforzheim und den Enzkreises

 

 

Planung, Ausschreibung und Überwachung der Ausführung für das POCSAG-Alarmierungsnetz für die Stadt Pforzheim und den Enzkreis. Integration der Alarmierung in das Einsatzleitsystem.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

thyssenkrupp Steel Europe AG – Verifikation der Funknetzplanung

 

 

Die thyssenkrupp Steel Europe AG betreibt ein TETRA-Netz auf ihrem Werksgelände. An einigen Orten war die Funkversorgung nicht ausreichend. Im Rahmen der Erneuerung des TETRA-Funknetzes war eine Funkplanungsstudie durchgeführt worden. Ziel der im Rahmen dieses Projektes durchgeführten und dokumentierten Messung war es, die Ergebnisse der Funkplanungsstudie zu analysieren und durch Messungen zu untermauern oder ggf. zu korrigieren. In den nach Befragung der Nutzer problematischsten Zellen wurden Abweichungen zwischen Nenn- und Sollwerten des Kabel- und Koppelnetzes erfasst. Dies erfolgte über eine Messreihe aus DTF- und Returnloss/ VSWR Messungen. Die Simulation möglicher neuer Standorte erfolgte mit einer mobilen Test-Basisstation. Mit einer Lok und einem PKW wurde anschließend das Firmengelände systematisch abgefahren und jeweils die Feldstärke aller Basisstationen gemessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Open Grid Europe GmbH – Konsolidierung der ZMS-Systemlandschaft

 

 

Die Open Grid Europe ist eines von Europas führenden Erdgastransportunternehmen. Sie hat die alleinige Verantwortung für Betrieb, Steuerung, Ausbau und Vermarktung des Leitungsnetzes von 11.638 km mit ca. 1.650 Mitarbeitern. Das Gasnetz reicht von der nationalen Grenze bis zu den Städten, Gemeinden und Industriebetrieben in den Regionen und grenzt sich so von der regionalen und der lokalen Verteilerstufe ab. Die Jahresausspeisemenge liegt bei rund 700 Mrd. kWh und entspricht damit rund zwei Dritteln des deutschen Erdgasverbrauchs. Die Open Grid Europe GmbH (OGE) plant ein neues Störungsmanagementsystem (Leitstellensystem) für die Zentrale Meldestelle (ZMS) einzuführen. Hierzu wurde von accellonet ein Konzept für die Konsolidierung der ZMS-Systemlandschaft erarbeitet, ausgeschrieben und die eingegangenen Angebote bewertet.

Insbesondere waren folgende Punkte zu berücksichtigen:

 

  • Optimierung der Meldungsannahme, -weiterverarbeitung, -dokumentation -archivierung und -auswertung,
  • workflowgesteuerte Abarbeitung und systemgeführte Überwachung des Bearbeitungsfortschritts (teamübergreifend),
  • bessere Unterstützung bei erhöhtem, zeitgleich auftretendem Störungsaufkommen,
  • Erweiterbarkeit für zukünftige Nutzung (modularer Aufbau/zukunftsfähige Architektur),
  • Sicherstellung der Zertifizierungsfähigkeit nach dem IT-Sicherheitsgesetz und Sicherheitskatalog der BNetzA in 2016,
  • Integration der Schnittstellen zu bestehenden Systemen,
  • Einheitliche Oberfläche für alle genutzten Störmeldesysteme; einheitliches ergonomisches Bedienkonzept.

 

 

 

 

Leitstelle für Sicherheit und Technik des Flughafens Stuttgart

 

 

Der Flughafen Stuttgart betreibt im Rahmen seiner Aufgaben für den Betrieb eines Großflughafens innerhalb seines Betriebsgeländes die Leitstelle für Sicherheit und Technik. Zu den Aufgaben dieser Leitstelle zählt neben der Bearbeitung von technischen Meldungen die Annahme, Disposition und Einsatzunterstützung der sicherheitstechnischen Belange des internationalen Flughafens Stuttgart. Zusätzlich dazu unterhält der Flughafenbetreiber noch eine Feuerwehr- und Rettungsleitstelle am Flughafen, die mit der Leitstelle für Sicherheit und Technik eng vernetzt ist und in weiten Teilen auf gemeinsame zentralisierte Technik zurückgreift.

Die Beauftragung der accellonet mit den HOAI Phasen 1-8 umfasste

 

  • Prüfung der Leitstelle für Sicherheit und Technik des Flughafen Stuttgart gemäß den Vorgaben der DIN EN 50518 und ergonomischen Gesichtspunkten
  • Konzepterstellung für die Ertüchtigung der bestehenden Leitstelle und deren Integrationen in die Infrastruktur mit Darstellung verschiedene Alternativen und Kostenschätzung gem. DIN 276
  • Planung und Bauüberwachung der Ertüchtigung des Towergebäudes für:
    • das Rechenzentrum (einschließlich USV, Kühlung)
    • die Sicherheitsleitstelle (Möblierung, IT- und Kommunikationstechnik)
    • die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle (Möblierung, IT- und Kommunikations-technik)
    • Die Gewerke Möblierung, IT- und Kommunikationstechnik und Beleuchtung wurden auch accellonet geplant

 

Die Gewerke Bau, Elektrotechnik und HLSK wurden durch Unterauftragnehmer geplant.

Die Leitstelle befindet sich seit Januar 2017 in Betrieb.

 

 

 

 

Radiologisches Lagezentrum des Bundes

 

 

Das zu planende Radiologische Lagezentrum des Bundes (RLZ) soll unter Federführung der Abteilung RS (Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen, Strahlenschutz, nukleare Ver- und Entsorgung) des BMUB agieren. Die Planung eines RLZ als Netzwerk aus BMUB, BfS, GRS sowie ggf. weiterer Stellen, stellt ein Novum im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz dar. Besondere Anforderungen sind u.a. zu stellen an:

 

Definition der baulichen Anforderungen

  • Dokumentation der relevanten Anforderungen im Raumbuch

 

Topologische Neukonzeption

  • Aufstellen einer Raumbeziehungsmatrix auf der Basis der Kommunikationsprozesse
  • Konkretisierung der Raumplanung in Grundrissen vorhandener und optional neu zu errichtender Gebäude

 

Kommunikationskanäle

  • Analyse der Kommunikationsprozesse
  • Analyse der des Ist-Stands der Kommunikationsmittel für Sprache und Daten
  • Identifikation von Optimierungspotential mit konkreten Vorschlägen
  • Definition der technischen Anforderungen

 

Definition der technischen Anforderungen

  • Technische Ausstattung verschiedener Arbeitsplatztypen
  • Konzeption der IT-Struktur

 

Konkrete Beschreibung eines RLZ:

  • Zusammenfassende Beschreibung des RLZ
  • Kostenzusammenstellung unter Berücksichtigung von Alternativen

 

Zusammenfassung und Bewertung:

  • Bewertung und Empfehlungen zu:
    • Risiken
    • Zur Zukunftsfähigkeit der Konzeption
    • Zu möglichen Standortverlagerungen
    • Kostenschätzung zum Reinvestitionsbedarf über 15 Jahre

 

Die Gewerke Bau, Elektrotechnik und HLSK wurden durch Unterauftragnehmer geplant.

Die Leitstelle befindet sich seit Januar 2017 in Betrieb.

 

 

 

 

Landesbetrieb Daten und Information – Rollout zAVT Rheinland-Pfalz

 

 

Das Land Rheinland-Pfalz plant die Leitstellen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS - Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste) mit einer zentralen Abfrage- und Vermittlungstechnik (z-AVT) auszustatten. Darüber hinaus soll eine Vernetzung der Zentral-Standorte mit den Führungszentralen der Polizeipräsidien und den Integrierten Leitstellen des Landes über ein Leitstellenverbundnetz realisiert werden.

 

Mit der Durchführung der Planung und Realisierung dieses Vorhabens wurde im Februar 2010 bei der Behörde Zentrale Polizeitechnik das Teilprojekt 5 (TP5) in der Projektgruppe Digitalfunk Rheinland-Pfalz beauftragt.

 

Die durch den Teilprojektauftrag definierten Einzelaufgaben umfassen:

 

  • Planung der Leitstellen
  • Anbindung der Leitstellen für Polizei, Rettungsdienst sowie Brand- und Katastrophenschutz an die zAVT
  • Anbindung des BOS-Digitalfunks
  • Vernetzung der Leitstelle im Verbund der integrierten Leitstellen in Rheinland-Pfalz
  • Vereinheitlichung der Einsatzleittechnik
  • Entwicklung von Migrationskonzepten für die BOS-Leitstellen

 

 

 

 

 

FUNK

AUDI

 

 

Leistung: Die accellonet GmbH wurde von der AUDI AG zunächst mit der Erstellung einer Studie im Sinne einer Entscheidungsgrundlage beauftragt, aus der hervorgeht, mit welchem Funksystem und in welcher Art des Systembetriebes AUDI die bestehenden Bedürfnisse der verschiedenen Nutzer in den nächsten 10 Jahren technisch und wirtschaftlich am Standort Ingolstadt am praktikabelsten abdecken kann.

Im Rahmen dieser Prüfung war die Frage zu beantworten, ob für den Betrieb des Werkes überhaupt noch ein Funksystem notwendig ist, bzw. ob die gesamte Kommunikation auch über die vorhandene betriebsinterne Tele-Kommunikationsnetze abgewickelt werden kann. In der Studie wurden mehrere Konzepte gegenübergestellt, Vor- und Nachteile über die komplette Laufzeit kosten-technisch bewertet (z.B. Eigeninvestition mit eigenem Funksystem, Fremdinvestor und Abwicklung nur über Gesprächsgebühren, Zusammenschluss mit lokalen Anbietern usw.), die verfügbare Technik der Funkgeräteausstattung wurde analysiert und die Verfügbarkeit von Vertragspartnern für Betrieb und Reparatur wurde aufgezeigt.

Auf Grundlage dieser Studie wurde dann die Entscheidung getroffen, dass veraltete TETRAPOL System in Ingolstadt durch ein TETRA System (Freifeld- und komplette Inhousefunkversorgung) zu ersetzten.
Die accellonet übernahm für das Projekt „Erneuerung des Betriebsfunks der AUDI AG die verantwortlichen Planungs- und Ingenieursdienst-leistungen (gemäß LP 1-8, HOAI) von der Ermittlung aller Grundlagen bis hin zur Endabnahme des Gesamtsystems.

 

 

 



 

 

BVG

 

 

 

 

 

Leistung: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nutzen zurzeit (2016) drei verschiedene Funksysteme, um ihren Betrieb zu steuern, die Kommunikation mit den Leitstellen aufrecht zu erhalten und zur Datenkommunikation mit dem ITCS bzw. RBL. Die BVG beabsichtigen diese Funksysteme in den nächsten fünf Jahren zu erneuern bzw. zu vereinheitlichen. Ziel der Studie ist die Erstellung einer Entscheidungsvorlage für die Technologieauswahl. Die marktverfügbaren digitalen Funktechnologien (TETRA, TETRAPOL und DMR) werden, unter Berücksichtigung der besonderen Situation der BVG bewertet. Funktionale, ebenso wie wirtschaftliche Anforderungen, sind zu berücksichtigen.

SSB

 

 

Leistung: Die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) hat accellonet mit der Planung der Erneuerung ihres analogen Betriebsfunks auf der Basis der TETRA-Technologie beauftragt. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt der benötigten unterbrechungsfreien Funkversorgung in den von der SSB genutzten Tunnelbauwerken. Diese Tunnel werden heute mit analoger Gleichwellenfunktechnik versorgt, wobei in den vorhandenen Tunnelfunkstrukturen ebenfalls die BOS als Funkteilnehmer enthalten sind. Diese analogen Funkstrukturen müssen in einer Migrationsphase parallel zum neuen Digitalfunk der SSB und der BOS weitergeführt werden.

Die SSB verwendet ein ITCS-System für ihre Betriebsführung. Dieses Betriebsleitsystem nutzt heute ebenfalls das analoge Funknetz zur Datenübertragung und soll auf das deutlich leistungsfähigere Digitalfunknetz mit TETRA-Technik umgestellt werden.

Das Projekt wird in mehreren Phasen durchgeführt; in einem ersten Schritt erfolgt die Planung des Funknetzes für die Oberflächenversorgung und der Tunnel bis zur Erstellung der Ausschreibungsunterlagen. Mit der Durchführung dieser Phase wurde die accellonet beauftragt.

 

 

 

 



 

 

Daimler

 

 

Leistung: Die accellonet GmbH wurde von der Daimler AG zunächst mit der Erstellung einer Studie im Sinne einer Entscheidungsgrundlage beauftragt, aus der hervorgeht, mit welchem Funksystem und in welcher Art des Systembetriebes die bestehenden Bedürfnisse der verschiedenen Nutzer in den nächsten 10 Jahren technisch und wirtschaftlich an den Standorten Stuttgart, Möhringen und Sindelfingen am praktikabelsten abgedeckt werden können.

In der Studie wurden mehrere Funkkonzepte gegenübergestellt, Vor- und Nachteile über die komplette Laufzeit kostentechnisch bewertet (z.B. Eigeninvestition mit eigenem Funksystem, Fremdinvestor und Abwicklung nur über Gesprächsgebühren, Zusammenschluss mit lokalen Anbietern usw.), die verfügbare Technik der Funkgeräteausstattung und die Verfügbarkeit von Vertragspartnern für Betrieb und Reparatur wurden aufgezeigt.

Auf Grundlage dieser Studie wurde die Entscheidung getroffen, für alle Werks- und Produktionsstandorte im Großraum Stuttgart ein einheitliches TETRA-Funksystem zu beschaffen.

 

Die accellonet übernahm für das Projekt „Erneuerung des Betriebsfunks der Daimler AG“ die verantwortlichen Planungs- und Ingenieursdienstleistungen (gemäß LP 1-8, HOAI 2013) von der Ermittlung aller Grundlagen bis hin zur Endabnahme des Gesamtsystems.

 

 

Universität Stuttgart - Objektversorgung mit öffentlichem Mobilfunk

 

 

Die Universität Stuttgart errichtet in der Nobelstraße 19, Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart, ein weiteres Gebäude mit einem Konferenzsaal. In diesem Gebäude sind Veranstaltungen mit hochrangingen nationalen und internationalen Vertretern aus Wissenschaft und Industrie geplant. Diese Gäste erwarten im Konferenzbereich eine gute Versorgung mit öffentlichem Mobilfunk.

Das Gebäude ist mit einer modernen Wärmeschutzverglasung mit metallbedampften Gläsern erreichtet. Diese Verglasung dämpft den öffentlichen Mobilfunk so stark, dass keine, zumindest keine angemessene Versorgung, im Innern des Gebäudes erwartet werden kann.

  • Die vorliegenden Angebote der öffentlichen Mobilfunkbetreiber (Vodafone, Telefónica, Deutsche Telekom) waren zu prüfen und Korrekturen vorzuschlagen.
  • Das vorliegende Angebot zur Errichtung der Technik in und am Gebäude ist zu prüfen und korrigieren.
  • Die Planung zur Objektversorgung war zu prüfen und freizugeben.
  • Die Kosten waren zu planen, zu verfolgen und zu optimieren.
  • Unterstützung bei der Verhandlung mit dem Lieferanten.
  • Unterstützung bei der Abnahme der Leistungen des Lieferanten.

 

 

 

 

Münchener Verkehrsbetriebe – Management System Münchner Verkehrsgesellschaft

 

 

Die accellonet GmbH wurde durch die MVG beauftragt, im Zuge der Teilerneuerung der Funkanschaltung des analogen Betriebsfunksystems das gesamte Audiomanagement der Einsatzleitstellen (U-Bahn und Oberfläche) zu einem modernen, IP basierten Audiomanagement zu ertüchtigen und eine Integration aller Audiosysteme der MVG zu ermöglichen.

Nach der Beauftragung erfolgte ab 04/2014 die Erarbeitung einer Studie zur Darstellung der Vor- und Nachteile einer Integration des analogen Funkes in ein künftiges übergeordnetes Audio Management System (AMS) im Zuge der Teilerneuerung der Funkanschaltung. Die Studie hatte eine Architektur eines AMS zu entwickeln, die Migration des Analogfunks aufzuzeigen, eine Expansion von 17, teilweise spezialisierten Arbeitsplätzen hin zu 35 einheitlichen Arbeitsplätzen sicherzustellen und die Kosten zu ermitteln.

Nach erfolgreicher Beendigung der Studie und der Beauftragung der Planung erfolgte ab 07/2014 die Entwurfsplanung. Das Ergebnis war ein technisches Konzept, welches ein Grobkonzept des AMS beinhaltet um die aus der Studie hervorgegangenen Anforderungen zu erfüllen. Diese Entwurfsplanung wurde im nächsten Schritt weiter detailliert und bis 03/2015 zu einer Ausführungsplanung verfeinert.

 

 

 

 

 

 

LEW TelNet - Funkplanung

 

 

Die LEW Telnet GmbH betreibt eines der größten TETRA und TEDS50 Netze in Deutschland mit inzwischen 44 von der BNetzA genehmigten Standorten auf einer Gesamtversorgungsfläche von etwa 16.000 km² im Gebiet Süddeutschland. Das Netz wird von der LEW TelNet GmbH betrieben, aber auch anderen Teilnehmern (z.B. Versorgungsunternehmen) zur Verfügung gestellt.

Das Netz wird immer wieder erweitert und mit Standorten nachverdichtet. Die Zulassung des Netzes muss ebenfalls immer wieder erneuert werden und die Erweiterungen in einem Erstantrag an die BNetzA beantragt werden.

 Von accellonet erbrachte Leistungen:

  • Ausleuchtungsberechnung für das gesamte TETRA/TEDS50-Netz der LEW TelNet GmbH anhand der aktuellen Senderdaten der bestehenden Standorte.
  • Planung und Erweiterung dieser Funkausleuchtungsberechnung in mehreren Schritten um weitere Standorte und teilweise um komplett neue Versorgungsgebiete unter Berücksichtigung nationaler und internationaler Vorschriften zu Störreichweiten.
  • Vergleichsrechnungen und Empfehlungen für alternative Standorte.
  • Erstellung von genehmigungsfähigen Anträgen gegenüber der Bundesnetzagentur und deren Begleitung bis zur Zuteilung als Ansprechpartner der BNetzA.

 

 

 

 

IT SEC

Application Gateway

 

 

Leistung: Unter der Führung der Bundespolizei sollen die über hundert Leitstellen von sieben Bundesbehörden mit ca. 500 Arbeitsplätzen an das neue, im Aufbau befindliche BOS-Digitalfunknetz, angebunden werden.

Die Fa. accellonet wurde beauftragt das Team der Bundespolizei  bei der Planung und Bereitstellung eines Systems zur Anbindung dieser Leitstellen an den BOS-Digitalfunk zu unterstützen. Als Grundlage dafür wurde der unter der Bezeichnung Digitalfunkstecker (DF-Stecker) von den Herstellerfirmen für Leitstellentechnik definierte Standard festgelegt.

Eines der zentralen Probleme liegt in diesem Projekt in der Tatsache, dass hierfür die Netze aller beteiligten Bundesbehörden an den DF-Gateways aufzuschalten sind. Diese Netze müssen sowohl gegeneinander, als auch gegen den BOS-DF abgesichert werden. Das Konzept muss vom BSI geprüft und bestätigt werden. Die Komponenten zur Netztrennung müssen nach Common-Criteria EAL4+ validiert und vom BSI zertifiziert sein. Die Netzübergänge müssen den Anforderungen des Systems genügen, also DF-Steckerfähig sein.
Dafür war durch accellonet neben des Entwurfs einer sicheren Vernetzungskonzeption auch die Spezifikation und Entwicklungsbegleitung der an den Netzübergängen notwendigen Application Gateways zu unterstützen.

 

 

POCSAG

 

Ostalbkreis - Digitale Alarmierung (POCSAG)

 

 

Zur Alarmierung der Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ist es beabsichtigt, ein digitales Alarmierungsnetz entsprechend der technischen Richtlinien für BOS (TR-BOS) im 2m-Frequenzband für die Landkreise Heidenheim und Ostalbkreis aufzubauen. Die Entwurfsplanung (LPH 1-3, HOAI) der POCSAC Alarmierung wurde im Juni 2015 abgeschlossen. Die Beauftragung zur Fortführung des Projekts erfolgte rund 1 Jahr später. Derzeit erfolgt die Vorbereitung der Ausschreibung und Vergabe (für Mitte 2017 geplant). Die gesamte Infrastruktur und dazugehörige Technik in der Leitstelle wird als komplettes und betriebsbereites Gewerk ausgeschrieben. Der Systemaufbau soll ab Q3 2017 erfolgen.

Leistungen der accellonet GmbH während der beauftragen HOAI Phasen 1-8 sind unter anderem:

 

  • Netzplanung über alle Gebietskörperschaften
  • Funkausleuchtungsberechnung/Simulation
  • Entwurf der Systemarchitektur
  • Standortauswahl und Ausführungsplanung der Standorte
  • Planung der Integration und Anbindung an die Leitstelle (ELR)
  • Planung Zubringernetz incl. Rückfallplanung
  • Erstellung einer europaweiten Ausschreibung
  • Erstellen und Kontrollieren der Projektpläne, Terminkontrolle
  • Projektcontrolling, Kostenkontrolle
  • Objektbetreuung bei der Realisierung, Abnahmeprüfung

 

 

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

 

 

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat die Beschaffung von einem eignem Alarmierungsnetz beschlossen. Dieses besteht aus 48 Digitalen-Alarm-Umsetzern (DAU), die dezentral über ein Zubringernetz angesteuert werden und die Alarme im 2m-BOS-Band aussenden.

Die Alarm-Auslösung erfolgt über einen Digital-Alarm-Geber (DAG), welcher entweder durch manuelle Eingabe oder durch automatische, direkte Eingabe durch den Einsatzleitrechner (ELR) einen Alarm auslöst, der dann von den DAU ausgesendet wird.

Die Alarmaussendung kann wahlweise über alle DAU synchron oder zeitversetzt oder auch nur von bestimmten, ausgewählten DAU erfolgen (regionale Alarmierung).

Planung und Objektbetreuung für ein POCSAG-Netz für alle Gebietskörperschaften:

  • Grundplanung zur Beschlussvorbereitung
  • Planung der digitalen Funk-Alarmierung
  • Integration in das bestehende Leitstellenkonzept
  • Standortanalyse/Standortauswahl
  • Netzplanung über alle Gebietskörperschaften
  • Funkausleuchtungsberechnung/Simulation
  • Zubringernetzkonzeption
  • Alarmierung ELW als mobile Lösung
  • Funkmeldeempfänger
  • Integration über alle Gewerke

 

 

 

 

f

Feuerwehrleitstelle der Stadt Pforzheim und des Enzkreises

 

 

  • Planung und Integration von analogen Funkanlagen und digitaler POCSAG-Alarmierung
  • Erneuerung des Einsatzleitsystems, Software, Hardware, inkl. Netzwerktechnik
  • Integration Lang- und Kurzzeitdokumentation
  • Erneuerung von Haus- und Gebäudetechnik, Möblierung, raumbildende Maßnahmen, Klimatechnik
  • Wachen-Steuerung
  • Integration verkehrstechnischer Anlagen
  • Integration Videosystem, ELA, BMA
  • Integration über alle Gewerke

 

 

 

 

BMA - Konzessionen

 

Brandmeldekonzession Berufsfeuerwehr Stadt Heidelberg

 

 

Ausschreibung und Vergabe Brandmeldekonzession für die Berufsfeuerwehr der Stadt Heidelberg.

 

  • Bestands- u. Bedarfsanalyse
  • Erstellung des Leistungsverzeichnisses inkl.:
    • Vertragsbedingungen
    • Ausschreibungsbedingungen und Informationen für Bieter
    • Leistungsbeschreibung
    • Migrationskonzept
  • Abstimmung der gemeinsamen Bewertungsmatrix für die Durchführung der Bewertung
  • Angebotsbewertung
  • Begleitung von Bietergesprächen
  • Vergabeempfehlung

 

 

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